Eine Auswahl unserer Kunden
Und worauf wir stolz sind
„Wie viele Tonnen trägt eine Baggermatratze?“ Für eine zuverlässige Antwort braucht es mehr als eine Produktbezeichnung. Die Tragfähigkeit ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Matte, Last, Auflagerung und Boden. Dieselbe Matte kann auf einem gut vorbereiteten Untergrund anders reagieren als über einer weichen oder ausgespülten Stelle.
Wer eine Baustraße oder Arbeitsfläche plant, muss daher zwei Fragen beantworten: Kann die Baggermatratze die auftretenden Kräfte aufnehmen und weiterleiten? Und kann der Untergrund diese Kräfte aufnehmen, ohne unzulässige Verformungen oder Instabilität? Beide Fragen gehören in die Vorbereitung.
Ein Fahrzeuggewicht verteilt sich nicht immer gleichmäßig auf alle Räder oder Ketten. Achslasten, Radlasten, Aufstandsflächen und die tatsächliche Arbeitsstellung müssen bekannt sein. Bremsen, Lenken, Anfahren und das Überfahren von Übergängen bringen zusätzliche Beanspruchungen mit sich.
Bei einem Kran können die Stützkräfte je nach Arbeitskonfiguration deutlich variieren. Maßgeblich sind die projektrelevanten Herstellerangaben, nicht eine einfache Division des Gesamtgewichts durch die Zahl der Stützen. Auch die Begriffe „Kranplatten“ und „Abstützplatten“ beschreiben keine allgemeine Freigabe für beliebige Holzmatten.


Als Grundprinzip beschreibt Kraft geteilt durch wirksame Fläche eine mittlere Pressung. Für die Bemessung muss jedoch geprüft werden, welche Fläche tatsächlich mitträgt und wie ungleichmäßig die Belastung verteilt wird. Die gesamte Außenfläche einer Baggermatratze darf nicht automatisch als wirksame Lastverteilungsfläche angesetzt werden.
Weicher Boden, verfüllte Gräben, Leitungen, Hohlräume und Böschungsränder können die Eignung eines Standorts begrenzen. Regen oder eine veränderte Wasserführung können die Bedingungen während des Projekts verändern. Bei unklaren Verhältnissen sind belastbare Bodeninformationen und eine fachkundige Beurteilung erforderlich.
Planen Sie die unterstützten Flächen, Anschlüsse und Fahrbewegungen gemeinsam. Eine zusätzliche Mattenlage oder eine Überlappung erhöht die Tragfähigkeit nicht pauschal. Solche Aufbauten müssen zur vorgesehenen Lastverteilung und zum konkreten System passen.
Für Kranaufstellungen beschreibt BG BAU die Bedeutung eines tragfähigen Untergrunds, der richtigen Abstützung und der Herstellerangaben. Eine geplante Kranarbeitsfläche braucht deshalb eine eigene Bewertung; die Freigabe einer Zufahrt reicht dafür nicht aus.
Kontrollieren Sie die Fläche vor Nutzung und während des Betriebs. Setzungen, sich öffnende Fugen, Kippbewegungen oder neue Beschädigungen verlangen eine erneute Beurteilung. Bei erkennbaren Problemen darf die Nutzung nicht einfach fortgesetzt werden.


Länge, Breite und Stärke beeinflussen das Tragverhalten. Hinzu kommen Holzart, Qualität der Balken und Verbindungsmittel sowie Feuchtigkeit und vorhandene Schäden. Eine dickere Matte ist nicht automatisch für jede Anwendung geeignet. Auch sie benötigt eine passende Auflagerung und einen geeigneten Untergrund.
Bei Baggermatratzen aus Hartholz sollten die gelieferten Spezifikationen eindeutig feststehen. Prüfen Sie, ob die technischen Angaben eine vollständig unterstützte Fläche betreffen oder eine andere Einbausituation. Eine Belastungsangabe lässt sich nicht ohne Weiteres auf frei überspannte Bereiche übertragen.
Risse, beschädigte Balken, lose Verbindungsmittel oder auffällige Verformungen sind Gründe für eine fachkundige Bewertung. Eine reine Sichtkontrolle liefert Hinweise auf den Zustand, ersetzt aber keinen erforderlichen Nachweis zur konkreten Anwendung.
Stellen Sie Fahrzeug- oder Krandaten, relevante Lasten, Bodeninformationen, eine Flächenskizze und die Einsatzdauer zusammen. Fotos ergänzen diese Angaben, ersetzen aber keine Untersuchung des Untergrunds. Wenn Sie Baggermatratzen mieten, sollte die benötigte Ausführung vor der Bestellung geklärt sein.
Senden Sie die Projektinformationen an VM Group, um Produktauswahl und Lieferung abzustimmen. Erforderliche geotechnische oder statische Nachweise bleiben Teil der projektspezifischen Planung.

Und worauf wir stolz sind













