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Und worauf wir stolz sind
Die benötigte Anzahl an Baggermatratzen lässt sich zunächst aus Fläche und Mattenformat abschätzen. Für eine Bestellung reicht die reine Quadratmeterrechnung jedoch häufig nicht. Ganze Matten müssen in einen konkreten Verlegeplan passen; Kurven, Anschlüsse und zusätzliche Arbeitsbereiche verändern die Menge.
Wichtig ist außerdem die Trennung von Mengenplanung und Tragfähigkeit. Die richtige Stückzahl zeigt, wie eine Fläche geometrisch abgedeckt wird. Sie beweist nicht, dass die gewählte Ausführung die vorgesehenen Lasten auf Ihrem Boden aufnehmen kann.
Für eine rechteckige Arbeitsfläche gilt: Fläche = Länge × Breite. Für eine gerade Zufahrt verwenden Sie die Streckenlänge und die geplante Fahrbahnbreite. Diese Breite muss zu Fahrzeugen, Fahrbewegungen, Randabständen und gegebenenfalls Begegnungsverkehr passen.
Erfassen Sie Kurven, Rangierflächen, Entladebereiche und Übergänge getrennt. Ein Lageplan zeigt, welche Flächen tatsächlich benötigt werden. Die Größe eines Krans oder eines Lkw allein beschreibt nicht den gesamten Arbeits- und Verkehrsbereich.


Angenommen, Sie planen eine rechteckige Fläche von 30 m × 4 m. Das sind 120 m². Eine beispielhafte Matte von 4 m × 1 m hat 4 m². Die reine Flächenrechnung ergibt 120 ÷ 4 = 30 Matten.
In diesem geometrischen Beispiel kann die 4-m-Seite quer zur 4-m-Breite liegen und die 1-m-Seite entlang der Strecke. So passen 30 Matten in das Rechteck. Das Beispiel setzt aneinanderliegende Matten ohne zusätzliche Flächen voraus. Es enthält keine Aussage zur geeigneten Stärke, Holzart oder zulässigen Belastung.
Eine Fläche von 18 m × 7 m umfasst 126 m². Bei Matten von 4 m × 1 m ergibt die Flächenrechnung 31,5, aufgerundet also 32 Matten. Diese Zahl berücksichtigt jedoch nicht, ob ganze Matten in das gewünschte Raster passen.
Legen Sie die 4-m-Seite entlang der 18-m-Länge, benötigen Sie in dieser Richtung 5 Matten. Für die 7-m-Breite sind 7 Mattenreihen erforderlich. Das ergibt 5 × 7 = 35 Matten und eine abgedeckte Fläche von 20 m × 7 m. Prüfen Sie, ob der zusätzliche Platz vorhanden und nutzbar ist. Falls nicht, muss der Verlegeplan geändert werden.
Für ein einfaches rechteckiges Raster lautet die Methode: Anzahl in Längsrichtung aufrunden × Anzahl in Querrichtung aufrunden. Sie gilt für das gewählte Format und die festgelegte Ausrichtung, nicht automatisch für beliebige Geometrien.


Zählen Sie erforderliche Matten für Anschlüsse, Kurven und weitere Arbeitsflächen zum Hauptbereich hinzu. Falls eine besondere Auflagerung, Überlappung oder mehrlagige Ausführung vorgesehen ist, muss sie technisch geeignet und im Plan eindeutig dargestellt sein. Ein pauschaler Überlappungswert ist keine allgemeine Verlegeregel.
Vereinbaren Sie eine Reserve auf Basis konkreter Risiken, etwa möglicher Routenänderungen oder notwendiger Austauschteile. Zusätzliche Matten beheben einen unzureichenden Untergrund nicht automatisch. Wird die Fläche technisch verändert, müssen Ausführung und Menge erneut geprüft werden.
Gleichen Sie den Verlegeplan mit den verfügbaren Baggermatratzenformaten ab. Ergänzen Sie Bodeninformationen, Lastdaten, Einsatzdauer und Lieferadresse. Bei gemieteten Baggermatratzen sollten auch mögliche Nachlieferungen und die Rücknahme abgestimmt werden.
Senden Sie die Skizze an VM Group und klären Sie die Verlegung, bevor die Menge festgelegt wird. Eine nachvollziehbare Bestellung basiert auf einem passenden Plan und einer separat geprüften technischen Ausführung.

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